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Die Konsumenten und Ihr Ei!
Wie viele Eier konsumieren die Deutschen überhaupt? Die ZMP-Marktexperten errechneten für 2004 einen Pro-Kopf-Verbrauch von 210 Eier, womit die Deutschen unter dem EU-Schnitt von ca. 235 Stück liegen. Dabei geht der Eierverbrauch in Deutschland seit Jahren zurück, wogegen sich das Ei in den meisten anderen EU-Ländern wachsender Beliebtheit erfreut. Wie die ZMP-Marktforschung zeigt, entscheiden sich beim Eierkauf immer mehr Bundesbürger für das Angebot von Discountern, wo 2004 rund 45 % aller Eier gekauft wurden. Auf erzeugernahe Einkaufsstätten (direkt beim Erzeuger, mobile Eierwagen, Wochenmärkte) entfallen ca. 22 % der Eierkäufe.
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Seit Januar 2004 müssen Eier (Ausnahmeregelungen gibt es für den Direktabsatz der Erzeuger) mit einem Stempel versehen sein, aus dem Herkunft und Produktionsart hervorgehen. Rund 80 % aller von den Verbrauchern gekauften Eier waren in dieser Weise gekennzeichnet. In Deutschland (Stempel DE) produziert wurden 78 % der Eier, 21 % stammen aus den Niederlanden. Andere Länder spielen bei von den Verbrauchern gekauften Eiern keine Rolle. Die europa- und weltweit dominierende Haltungsform für Legehühner ist nach wie vor die Käfighaltung. Gut die Hälfte der von deutschen Verbraucher gekauften Eier (51 % der gestempelten Eier) stammen 2004 aus Käfighaltung, ca. 17 % aus Bodenhaltung, rund 24 % aus Freilandhaltung und knapp 8 % aus ökologischer Erzeugung.
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Ernährungsinformationen:
Das Ei steckt voller hochwertiger und leicht verwertbarer Nährstoffe
Das kleine Oval ist ein richtiger Fitmacher. Unter seiner Schale verbergen sich hochwertige Proteine mit hohem Gehalt an essentiellen Aminosäuren, Fette mit ungesättigten Fettsäuren, lebenswichtige Spurenelemente und alle Vitamine außer Vitamin C. Außerdem liefert das Ei viele Mineralstoffe wie etwa Calcium, Selen und Eisen.
Energie aus dem Ei - das Protein
Besonders sein biologisch hochwertiges Protein, das vom menschlichen Organismus schnell in körpereigenes Protein umgesetzt werden kann, macht das Ei so wertvoll für die Ernährung. Außerdem enthalten Eier essentielle Aminosäuren, die dem Körper über die Nahrung zugeführt werden müssen. Sie erhöhen in Kombination mit anderen Speisen die biologische Wertigkeit der gesamten Nahrung. Das Ei liefert sozusagen die Bausteine, die der Körper zum Aufbau eigener Substanzen benötigt.
Vitamine und Mineralstoffe in Oval
Voller Vitamine steckt das Ei! A, E, K und Vitamine der B-Gruppe sind die Ei-Lights. Vitamin A brauchen wir für das Wachstum, die Fortpflanzung und für’s Auge, die B-Vitamine feuern unseren Stoffwechsel an, Vitamin E stabilisiert die Zellmembranen… Außerdem verwöhnt das Ei mit Mineralstoffen wie Phosphor und Calcium - gut für Knochen und Zähne - , Kalium - für Nerven und Muskulatur - sowie Eisen, das für einen optimalen Sauerstofftransport im Blut sorgt.
Cholesterin - Kein Problem!
(aus dem Buch "Moderne Ernährungsmärchen" von S.-D. Vogt, Prof. Dr. M.F. Vogt und D. Northmann aus dem Jahr 2004, Schlütersche Verlagsgesellschaft, Kapitel "Märchen rund um´s Ei" S. 133-140)
Ein zu hoher Cholesterinspiegel beim Menschen wird allgemein als Risikofaktor für bestimmte Krankheiten angesehen. Da Ei - allerdings nur im Dotter - Cholesterin enthält, ist es in früheren Jahren zu Unrecht in Verruf geraten. Grundsätzlich braucht der menschliche Körper aber Cholesterin und könnte ohne dieses nicht existieren. So bildet der Mensch ständig selbst Cholesterin, dessen Menge bei gesunden Individuen streng reguliert wird. Neuere Studien zeigen nun folgendes:
Cholesterin, das mit der Nahrung aufgenommen wird, hat nur einen geringen Einfluss auf dessen Spiegel im Blut. Selbst eine drastische Reduktion der Cholesterinaufnahme kann den Blutcholesterinwert nur wenig senken. Umgekehrt bildet der Körper bei Zuführung von Cholesterin Stoffe, die die eigene Synthese von Cholesterin hemmen oder aktiviert Abbaumechanismen zur Ausscheidung von Cholesterin.
Lecithin, das neben Cholesterin ebenfalls im Dotter vorhanden ist und andere Nahrungsbestandteile wie Ballaststoffe hemmen die Aufnahme von Cholesterin aus Ei bzw. senken anderweitig den Cholesterinspiegel.
Insgesamt folgern die Autoren, dass Hühnereier keinen Einfluß auf den Cholesterinspiegel im Blut haben und die "American Heart Association" wird so zitiert, dass Cholesterin im Ei kein Risiko für den Herzinfarkt darstelle. Vielmehr zeigten weitere Studien, dass der Cholesterin-Spiegel im Blut in erster Linie von körpereigenen Mechanismen abhängig sei. Eine Zufuhr von Cholesterin aus Eiern wird demnach für gesunde Menschen als unbedenklich eingeschätzt.
Das bedeutet, dass das Ei wegen der oben geschilderten positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften eine wichtigere Position in der Ernährungspyramide des Menschen im Vergleich zu früher einnimmt.
Auf der Internetseite http://www.logi-methode.de des Ernährungswissenschaftlers Dr. Nicolai Worm erhalten Sie weitere wertvolle Infos und Anregungen zu den Themen Cholesterin, tierisches Eiweiß und insbesondere Eier!
Weitere interessante Konsumenten-Links:
- Informationen rund um Ei und Henne
- Wissenswertes für Verbraucher von der CMA
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